Die Kommunikationsabteilungen der BFH organisieren sich neu in einem Netzwerkmodell und übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Marke BFH. Generalsekretärin Isabelle Delaloye, die in den letzten Monaten den Wechsel hin zu diesem Netzwerkmodell begleitete, erklärt, was das bedeutet.

«Die Anforderungen und die damit verbundenen Erwartungen an die Kommunikation sind in den letzten Jahren stark gestiegen», erklärt Isabelle Delaloye. Die Fachhochschulleitung (FHL) der Berner Fachhochschule gab deshalb Ende 2018 eine Standortbestimmung und Anfang 2019 ein Projekt zur Weiterentwicklung der Kommunikation in Auftrag. Das Ziel des Projekts: Den neuen Anforderungen gerecht werden und der strategischen Stossrichtung der BFH, wonach sich aus dem Zusammenwirken von Einheit und Vielfalt ein Mehrwert ergibt, Rechnung tragen.

Grosses Commitment

Ein externes Beraterteam analysierte zu Beginn des Projekts den Ist-Zustand der BFH-Kommunikation. Auf Basis dieser Analyse erarbeitete es vier mögliche Organisationsmodelle. Diese wurden anlässlich der FHL-Retraite vom April 2019 eingehend diskutiert. Der Entscheid der FHL fiel damals klar aus. Sie sprach sich mit grossem Commitment für die Weiterverfolgung des sogenannten Netzwerkmodells aus.

Gemeinsam für die Marke BFH

Das Netzwerkmodell verteilt die Verantwortung für die Marke BFH auf den Schultern aller Kommunikationsabteilungen in Departementen und Rektorat. Die heutige Fachgruppe Kommunikation, bestehend aus den Kommunikationsleitenden, koordiniert die für die Kommunikation der BFH-relevanten Themen und fällt Entscheide. In sogenannten Themengruppen, in denen in der Regel Kommunikationsmitarbeitende aller Departemente vertreten sind, werden ausgewählte Themen auf operativer Ebene weiterbearbeitet. Die zwei ersten Themengruppen «Corporate Design» und «Marketingkommunikation in Lehre und Weiterbildung» starten möglichst noch in diesem Jahr.

Eine Lösung, die den Bedürfnissen gerecht wird

Grafik gemäss Konzept Weiterentwicklung Kommunikation an der Berner Fachhochschule durch das Institut für Kommunikation und Marketing, Hochschule Luzern HSLU

Mit diesem Netzwerkmodell habe man eine Lösung gefunden, mit der sich heute alle identifizieren können, erklärt Isabelle Delaloye. Sie betont: «Ich habe ein gutes Gefühl, die Neuorientierung innerhalb der Kommunikation wird von den im Projekt involvierten Personen als grosse Chance erkannt.» Neben der Verteilung der Verantwortung für die Marke BFH sieht die Generalsekretärin drei weitere zentrale Stärken des Modells: Erstens, dass trotz des gemeinsamen Fokus auf die Marke BFH die Kommunikationsabteilungen die Nähe zu ihren Stakeholdern beibehalten. Zweitens, dass über die Themengruppen Synergien zwischen den unterschiedlichen Kommunikationsabteilungen besser genutzt werden können. Drittens, dass es Raum für Kulturentwicklung gibt.

Die gemeinsame Verantwortung für die Marke BFH, die Nutzung von Synergien und die Kulturentwicklung sind Isabelle Delaloye ein besonderes Anliegen. Es sei wichtig, Möglichkeiten zum Austausch und zur Kooperation zwischen den Kommunikationsabteilungen zu schaffen. So lernen sich die Fachspezialistinnen und -spezialisten untereinander kennen, ziehen gemeinsam an einem Strang und wissen über die Stärken der anderen Bescheid.

Voneinander zu lernen, einander zu unterstützen, departementsübergreifend am grossen Ganzen zu arbeiten und gleichzeitig das Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse zu entwickeln – all dies entspreche nicht zuletzt der Grundhaltung der Berner Fachhochschule. «Wenn es uns gelingt, dieses Zusammengehörigkeitsgefühl in der Kommunikation herzustellen, eine Transparenz in dem Sinne, dass man voneinander lernen und profitieren kann, dann wäre das ein riesiger Gewinn», schliesst Isabelle Delaloye.

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