Bewegung ist gesund und tut gut. Mit den Tipps von Marcel Meier, Leiter Hochschulsport, integrieren Sie kurze Bewegungseinheiten ganz einfach in Ihren Büroalltag. Lesen Sie hier mehr über bewegte Mikropausen, die gleichzeitig entspannen und neue Energie geben.
Bewegungsübung

Es muss nicht immer eine kilometerlange Joggingstrecke, eine schweisstreibende Aerobicstunde oder eine kräftezehrende Einheit im Kraftraum sein. Schon mit ganz kurzen Bewegungspausen tun Sie sich etwas Gutes und tanken neue Energie. «Ideal sind Mikropausen von etwa fünf Minuten. Sie wirken entspannend und aktivierend zugleich», sagt Marcel Meier. Um konzentriert und leistungsfähig zu bleiben, seien regelmässige Pausen wichtig. «Geplante Pausen geben zudem Struktur und erhöhen die Motivation», betont Marcel Meier. Er empfiehlt, jeweils nach einer Stunde intensiver Arbeit eine Mikropause einzulegen. Und so könnte Ihre Pause aussehen:

  • Stehen Sie auf, öffnen Sie das Fenster, gehen Sie auf den Balkon oder in den Garten und atmen Sie einige Male bewusst ein und aus.
  • Lösen Sie die Augen bewusst vom Bildschirm, lassen Sie den Blick in die Ferne schweifen oder schliessen Sie für einen Moment die Augen.
  • Trinken Sie etwas, machen Sie einige kurze Dehnungs- oder Kräftigungsübungen mit dem Theraband oder jonglieren Sie mit Bällen.

«Etwas für Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination zu tun, gibt einem ein gutes Gefühl», sagt Marcel Meier. Dafür brauche es nur etwas Selbstdisziplin und Regelmässigkeit. Was können Sie tun, um die bewegte Pause zu einem festen Bestandteil ihres Arbeitstags werden zu lassen? Marcel Meier empfiehlt: «Überlegen Sie sich kurz, was Sie an einer bewegten Pause hindern könnte und wie Sie diese Hürde überwinden». Einige Tipps dazu finden Sie weiter unten. Vorweg der wichtigste Tipp von Marcel Meier: «Geniessen Sie das gute Gefühl nach jeder Bewegungseinheit.»

  • Setzen Sie sich für (bewegte) Pausen Termine in Ihrem Kalender oder nutzen Sie die Timerfunktion Ihres Handys.
  • Spannen Sie mit Kolleginnen und Kollegen zusammen – das geht im Büro genauso gut wie im Homeoffice.
  • Schaffen Sie neue Routinen, wie beispielsweise nach jeder Sitzung kurz frische Luft schnappen oder einige Übungen machen.
  • Machen Sie es wie Marcel Meier: Bei ihm sind ein Glas Wasser, Jonglierbälle und Theraband stets in Sichtweite griffbereit parat.

Egal für welche Form von bewegter Pause Sie sich entscheiden, bleiben Sie dran. Nach ein paar Wochen werden Sie das Resultat spüren. Und das fühlt sich richtig gut an. Versprochen.

Weitere Informationen und Tipps

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